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Breite Allianz gegen die Chaos-Initiative am 14. Juni 2026

  • Joséphine Wirtschaftskomitee
  • 12. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Die Mitteilung stammt aus der Feder des nationalen Komitees und erschien in Form eines Newsletters und auf dessen Webseite unter https://www.nein-chaos.ch/


Schweizerfahne vor der Berglandschaft

Am 11. Februar beginnt der Abstimmungskampf gegen die «Chaos-Initiative». Der Bundesrat hat das Abstimmungsdatum zur SVP-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)» bekannt gegeben. Am 14. Juni 2026 geht es um die Weichenstellung: Stabilität oder Chaos.


Der Schlüssel zum Erfolg

Wir gewinnen den Abstimmungskampf, indem es uns gemeinsam gelingt, die SVP unter Druck zu setzen. Wichtig ist, die Dringlichkeit zu verdeutlichen. Nicht irgendwann im Jahr 2045 muss der Bundesrat Massnahmen vorschlagen. Ab 9,5 Millionen ist das Chaos unausweichlich (ca. im Jahr 2030). Unsere NEIN-Kampagne wird die konkreten, individuellen Auswirkungen pointiert darstellen und den Preis eines NEINs emotionalisieren. Die Sicherheit ist gefährdet, weil die Polizei ohne SIS blind wird. Fehlende Ärzte gefährden Patienten. Felder verdorren, Baustellen verwaisen und Restaurants schliessen, weil rund 1,6 Mio. EU-Ausländer die Schweiz am Laufen halten. Wir verharmlosen die Schattenseiten der Zuwanderung keinesfalls, aber wir machen unmissverständlich klar: Die SVP-Initiative löst keine dieser realen Herausforderungen.


Sie macht vieles schlimmer und führt ins Chaos.


Ein Beispiel ist der Stau. Ja, das ist ein ärgerliches Problem. Aber die Chaos-Initiative löst das Problem nicht! Die Staus würden länger, weil auf den Baustellen die Arbeiter fehlen würden. Rund 50 % aller Bauarbeiter sind Ausländer. Ohne diese Fachkräfte würde sich die Bauzeit verdoppeln – und damit auch die Staus.


Reframing: Chaos-Initiative

Genau in dieser Logik erfolgt auch unsere Umbenennung der Initiative. Wer der SVP den Gefallen tut und von „10 Millionen” spricht, gerät in die Defensive. Wir müssen das Debattenfeld bestimmen und dominieren. Es ist Aufgabe der SVP, zu erklären, wie die knappen Kontingente in der neuen Planwirtschaft zwischen Landwirtschaft, Bauwirtschaft, Beherbergung, Gesundheitswesen oder Wissenschaft verteilt werden. Und welche Randregionen leer ausgehen. Die Initianten sind in der Beweispflicht und müssen ein Umsetzungskonzept vorlegen.


Bitte verwenden Sie in Ihren Auftritten und auf Ihren Kommunikationskanälen ausschliesslich den Begriff «Chaos-Initiative». Führen Sie weiter, was in der Wintersession der eidgenössischen Räte begonnen hat (Artikel im BLICK).


Stellungnahmen / Parolenfassungen

Wir bitten Sie, in Ihrer Organisation Parolenfassungen beziehungsweise Stellungnahmen gegen die «Chaos-Initiative» aufzugleisen, sofern das nicht bereits auf Kurs ist. Jede öffentliche Stellungnahme – auch auf kantonaler Ebene (!) – trägt dazu bei, unsere Botschaften einem wachsenden Publikum zu vermitteln. Die wichtigste Lehre aus dem bitteren Abstimmungskampf gegen die Masseneinwanderungsinitiative ist, dass es eine breite Allianz braucht, die über Parteien und Wirtschaftsverbände hinausreicht und sich für ein Nein engagiert. Zivilgesellschaftliche Organisationen, Unternehmen, Wissenschaft, Gemeinwesen, Kultur etc. – alle sind aufgefordert, unmissverständlich Position zu beziehen. Denn alle sind in irgendeiner Form von der Chaos-Initiative betroffen.


NEIN-Allianz

Schützen Sie mit uns den Wohlstand der Schweiz, den Anschluss und den Austausch. TRETEN SIE HIER UNSEREM KOMITEE BEI.

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