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«Nachhaltigkeitsinitiative» gegen Gesundheitsversorgung

  • Autorenbild: Bilaterale unser Weg
    Bilaterale unser Weg
  • 17. Apr.
  • 1 Min. Lesezeit

Vor einem vollen Gehry-Auditorium spricht gestern Bundesrat Beat Jans über die Auswirkungen der Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» auf das Gesundheitswesen, insbesondere in der Region Basel. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion statt, die das Thema von verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.


Gruppenfoto der Sprechenden und Podiumsteilnehmenden vom Anlass vor der Titelfolie
Von links nach rechts: Catherine Thommen (SRF), Martin Dätwyler (Handelskammer beider Basel & Landrat FDP), Lutz Hegemann (Novartis), Beat Jans (Bundesrat), Elisabeth Schneider-Schneiter (Handelskammer beider Basel & Nationalrätin Die Mitte), Lukas Engelberger (Regierungsrat BS), Riet Grond (Novartis), Nicole Spiegel-Roth (Landrätin SVP), Patrick Hässig (Nationalrat GLP)

Donnerstagabend im Universitätsspital Basel. Bundesrat Beat Jans lässt sich durch die Gänge führen – nicht als Patient, sondern um aus erster Hand zu erfahren, was die regionalen Spitäler bei einer Annahme der sogenannten Chaos-Initiative zu erwarten haben. In der Pflege stammt beispielsweise rund ein Drittel des Personals aus dem grenznahen Ausland.


Anschliessend geht es weiter durchs Grossbasel auf den Novartis Campus. Vor rund 300 Personen hält Jans hier ein Plädoyer gegen die Chaos-Initiative, deren Annahme das Ende der Personenfreizügigkeit und der bilateralen Verträge bedeuten könnte. So, dass gerade in der Pflege und in der Sicherheit, aber auch in der Baubranche, die Schweiz plötzlich alleine und isoliert dastünde. Auch für die Unternehmen in der Region hätte diese Vorlage nur negative Folgen.


Dies betont auch Riet Grond von Novartis während der Podiumsdiskussion. Mit letzterem gemeinsam sprechen Regierungsrat Lukas Engelberger, Nationalrat Patrick Hässig und Landrätin Nicole Spiegel-Roth über die Konsequenten sowie der Alternativen der Idee. Bei der Diskussion, die von SRF-Journalistin Catherine Thommen geleitet wird, zeigt sich eindrücklich, wie viele Perspektiven und Meinungen es zum Thema Zuwanderung und dem Verhältnis zur EU gibt.




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